Warum die Sterne vom Himmel fallen

In einer Zeit, in der wir sensationsgeil uns die Fotos im Web anschauen, auf denen ein erschossener Diktator zu sehen ist, wir voller zittriger Unvernunft uns über die immer wiederkehrenden Werbeeinblendungen aufregen, muss es doch etwas geben, was unsere Augen so verblendet, dass wir zu träumen anfangen.

Ich will nicht hinnehmen müssen, dass dies unser neues Lebensgefühl sein soll.

Es gab schon immer Mord und Totschlag, aber noch nie ist dies zum normalen Alltag geworden, so dass nur noch solche Bilder zum Anschauen anregen.

Jeden tag kämpfen Menschen um das Leben ihrer Kinder. Jeden Tag versuchen Menschen den Krebs zu besiegen und jeden Tag sterben sie….die Kinder und die Kranken.

Sicher, der Eine wird sagen: natürliche Auslese und der Andere: so ist das Leben. Beide haben irgendwie recht. Aber wenn wir das „Glauben“ verlernen, werden wir auch das Lieben nicht mehr können.

Sie weinen, die Engel. Wenn sie zu uns herunterschauen, dann sehen sie eine verkorkste, geldgeile und immer mehr verdummte Menschheit, welche sich von wenigen Menschen an der Nase herumführen lassen und gar nicht merken, dass selbst eine Griechenlandkrise ein hausgemachtes Chaos ist.

Jeder, wirklich jeder, der eine Rechnung an ein Versandhaus oder eine Rate an die Bank nicht zahlt, wird bis ins finanzielle AUS katapultiert. Der Konkurs gibt ihm den Rest. Keiner denkt darüber nach, was mit diesem Menschen passiert. Banken, Versicherungen, Regierungen und Staaten schmeißen mit gepumpten Geld um sich, geben sich als große Gönner und stellen sich selbst dar, obwohl sie der Tumor im wahrsten Sinne sind.

Sie machen es ganz leise und schleichend. Sie töten unser Bewusstsein und wollen uns mit Verdummung desinteressieren, ablenken und einschläfern.

Sie schauen auf uns nieder und es sind kein, durch Reibung verursachter Sternschnuppensondermüll, der vom Himmel regnet, es sind ihre Tränen.

Auch sie tropfen leise auf uns nieder, denn wir können ihr singen nicht mehr hören.

Manchmal, ganz, ganz selten haben wir die Gelegenheit, die hauchenden Töne von ihnen zu vernehmen. Sie klingen so leicht und voller Frieden, so einfach und doch melodisch, sie bleiben in unserem Herzen und unsere Seele wird sie immer in uns tragen.

Niemals sollten wir so ein Erlebnis vergessen, denn es wird sehr selten wiederkehren.

Menschen, mit denen wir solch Momente erleben, sind auch etwas besonderes und sie zeigen uns mit ihrem Gesang den Weg….wir müssen ihn nur gehen.

Sie fallen vom Himmel.

Als Kinder haben wir uns an den Händen gefasst, haben voller Bewunderungen und mit weit aufgerissenen Augen unsere Wünsche geäußert und ganz doll auf ihre Erfüllung gehofft.

Jetzt, wo wir doch gereift sein müssten, wir Erfahrung gesammelt haben, ist uns dies abhanden gekommen….unsere Kinderaugen, das Gefühl in die Hände nehmen, es zärtlich festhalten und uns mit Vertrauen hingeben. Es ist nicht immer wichtig, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen, aber das Glauben daran, dass an uns arbeiten und miteinander wenigstens den Versuch zu starten, sie gemeinsam zu erfüllen, dies sollten wir niemals aufgeben, denn….die wir werden sie nicht oft singen hören…..die Engel.

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