Wenn ich träume

Wenn ich träume, dann wird Erlebtes und Erfahrenes zur Gegenwart, manchmal bizarr und meist sehr schön.
Wenn ich träume, dann fließen meine Gefühle nicht behäbig durch mein Gefühlsnetzwerk von Adern und Venen, sondern sie durchströmen mit Urgewalt meine Zellen und Fasern.
Wenn ich träume, dann muss ich weinen, weil Vergessenes das Jetzt und Hier bestimmt.
Wenn ich träume, dann ist das Lachen der Ausdruck meiner Euphorie des Glücklichseins.
Wenn ich träume, dann sind alle Menschen bei mir. Die, welche ich sooo sehr vermisse. Die, welche ich heute liebe und die, welche ich noch lieben werde.
Wenn ich träume, dann verleihen mir, die Freiheit meiner Gedanken, die Flügel, welche ich zum Emporheben benötige.
Wenn ich träume, dann nehmen meine Fantasien Gestalt an und zeichnen die Konturen eines Bildes.
Wenn ich träume, dann sprechen die Farben eine eigene Sprache. Ihre Bedeutung, ihre Brillanz, die Tiefe, die Kraft, die Töne….all dies ist ein Spiegelbild meiner Emotionen.
Wenn ich träume, dann möchte ich mit meinen Freunden die friedliche Zeitlosigkeit geniessen können.
Wenn ich träume, dann sollen genau diese Träume der Samen meiner Hoffnungen und Wünsche sein.
Wenn ich träume, dann werden diese Samen meiner Kreativität die Kraft verleihen, die ich benötige, um frei zu sein, in meinem Herzen, Gedanken und Gefühlen.
Wenn ich träume, dann möchte ich glücklich sein.
Denn wenn ich träume, werden all diese Dinge mir die Möglichkeit zum Entfalten geben, mir ungeahnte Möglichkeiten bieten und auch rosarote Seifenblasen können mich ein Stückerl weit tragen.
Auch wenn ich mich zum Ruhen dahin legen werde, so werde ich mit diesen Gedanken, mit meinen Gefühlen, mit meiner Neugier und der Freude am Leben und Lieben den neuen Tag beginnen und mich emporheben in Richtung unbegrenztem Horizont und wie Phönix aus der Asche die Welt erobern….. weil ich sie liebe.

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