Woche 42- der Dienstag

on Samstag, 01 Juni 2013. Posted in Pressemeldungen

Woche 42- der Dienstag
Die 42 Woche im Jahre 2009.  Eigentlich müsste ich zufrieden sein.
Diese Woche ist die Untersuchung und wenn mich mein inneres Gefühl nicht täuscht, ist alles okay.
Trotzdem sitze ich Nachts halb eins vorm Rechner und schreibe mir die Finger wund. Die blöde Tastatur gibt langsam den Geist auf bzw. die Batterien darin. Ja, ja fortschrittlich wie ich bin, habe ich eine Funktastatur. Scheinbar sind meine Energieströme zur Zeit nicht so, dass es die Akku´s auflädt.


Prioritäten setzen, sein Leben immer wieder auf sein Inneres abstimmen….alles tolle Motto´s ( müsste es nicht nach der neuen, bekoppten Rechtschreibung MOTTEN heissen? Grinst) und Vorsätze und doch so schwer umzusetzen.
Nun versuche ich es wieder mal. Ich werde mir eine Pause gönnen….habe ich beschlossen und dieses Geschriebsle in Buchform übertragen. Naja, muss nochmals drüber schauen, denn manch Wort ist falsch geschrieben und mancher Link zu YOUTUBE einfach abgeschafft.
Dann werde ich malen wie der Teufel……und zwar Engel, in all Ihren Erscheinungsformen. Ist doch cool…..malen wie der Teufel und was malt der? Engel!
Von gewissen Dingen werde ich mich trennen. Es wird mir extrem schwer fallen, dass weiß ich schon, aber jedes Ende hat auch einen Anfang.
Heute war ich zum 2. Mal im Puff. Geburtstagsparty von Re……egal.
Es ist schon komisch, wie gehemmt ich darin bin. Andere gehen darein um zu vögeln, ich schaue mich nicht mal um. Das Essen war gut, die Gespräche mit den Mitgeburtstagsfeiernden und der Spritzer weiß sowieso.

Halb elf machte ich mich dann auf den Weg. Mein Bauch so fett, dass selbst die Weste und der Mantel spannte. Glaubt mir, kein schöner Anblick für nen 43 jährigen. Wieder mal beschloß ich dringend Sport zu machen. Den Anfang machte ich mit der Stiege, denn was so schnell und köstlich rein wollte, drängte auch wieder raus. So rannte ich die Stiege hoch, krachte meine Klamotten in die Ecke, sackte mir das XXX-Lutz Prospekt an, denn man kann das Eine auch mit etwas Nützlichem verbinden und schwang meinen süßen Po auf den Deckel.
Wie ich so sitz und über den Tag nachdenk, die Woche und den Monat ging mir schlagartig eine Frage durch den Kopf……lesen Frauen auch auf dem Klo?
Wäre mal interessant zu wissen…keine Ahnung wozu das nützlich sein kann.
Doch, eines fällt mir so spontan ein. Man könnte Zettel platzieren, auf denen steht, was man so denkt…über die Liebe, die Beziehung, das Leben usw.
Wäre doch eine sensationelle Kommunikationsplattform….oder?!
Man nimmt sich die Zeit, muss man ja auch und kann wirklich aus seinem tiefsten Inneren schreiben.
Passt zu Beiden!
Ich muss lachen, denn bei manchen Leutchen wäre diese Zettelwirtschaft zusammen geklebt, wahrscheinlich länger, wie ne Rolle IchMussWeichSeinPapier.
Und je mehr ich darüber sinniere, um so mehr drängt sich mir der Verdacht auf, dass es bei mir mehrere Rollen wären….bei dem ständigen Auf und Ab.
Wäre also auch ein guter Vorsatz, aber nicht umsetzbar, denn außer Re…. Würde es keiner lesen. Übrigens, Namen sind frei erfunden, wollte ich mal anmerken.
Ja und nun zu der vergangenen Woche.
Mein Dienstverhältnis geht dem Ende zu, mein Bilbao hat mich maßlos enttäuscht und ich stehe wieder mal an einem Punkt, wo sich mir die Frage stellt, geht’s denn wirklich nur noch um Kohle?!
Niemand ist mehr in der Lage, ehrlich, verantwortungsvoll und langfristig an einem Projekt zu arbeiten. Alle wollen nur die schnellen Zisterzen machen.
Geld gehört immer dazu und alle die behaupten es wäre nicht so, machen sich selbst was vor, aber muss man deshalb jeden übern Tisch ziehen?
Versteh das nicht!
Ich denk an Toni, an das viele, viele Geld was er hatte, die glückliche Familie und seine kleine Tochter.
Was hat ihm am Ende die Knete gebracht? Nichts, dass könnt ihr mir glauben.
Bei solchen Überlegungen kommt man automatisch vom Hundertste ins Tausendste.
Ich denke an ihn. Meine Gedanken sind ohne Zorn, ohne Hass und ohne Schmerz.
Eine mir gefällige Begründung habe ich für seinen Tod und ich halte daran fest. Sicher könnte es sein, dass ich mir alles schön rede, aber wenn´s so wäre, dann wäre die schöne Rede eine sinnvolle und erfüllende Rede.
Heute muss ich nicht weinen, denn so wie ich euch meine Gedanken mittteile, ist es für mich jetzt gerade, als wenn er neben mir säße.
Mein Bruder hört mir zu, schaut bedächtig und ich kann förmlich fühlen, wie er sagt: Jeani, Jeani….
Er hat recht.
Alles wird sich ändern, nicht weil ich IHM nochmals begegne, sondern weil ich meinem Leben begegnen werde und mir neue Begegnungen bevor stehen.
Es werden große Herausforderungen sein, dass weiß ich und ich nehme sie an.
Die Sonnenblume im Mittelpunkt unseres Events: art de emociones. Sie ist es, die genau diese Gefühle versprüht, die uns all unsere Sinne wieder gibt und uns die Kraft verspricht, dem Licht entgegen zu wachsen.
Wege gibt es viele, Ziele noch viel mehr….ich spüre, dass so langsam mein Glauben mir die nötige Kraft gibt, um meinen Rucksack, voll mit Erlebnissen und Erfahrungen, in einen farbenprächtigen Herbstwald zu tragen. Er wird nicht liegen bleiben, nein, ich werde mit ihm gemeinsam die Richtung suchen und die Erfüllung finden. Nicht nur Erfüllen…..ER wird sich füllen und ich werde stolz sein, auf mich und meinen Weg, der hoffentlich mit vielen von euch mitgegangen wird.
Schlaft schön und wenn ich so über meine letzten Sätze nachdenk…..dann kommen mir Zweifel, ob mich nicht doch noch so ne weiße Jacke, bei der die Arme so schonend nach hinten gebunden sind, begleiten wird.
Ich bin irre….oder? Schlaft schön!

http://www.prcenter.de/Woche-42-ein-Dienstag.84985.html

 

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