Stand der Dinge

on Freitag, 10 Mai 2013. Posted in La Vida

Grey´s Anatomy…..man kann sich darüber streiten. Es wird Menschen geben, welche diese Serie lieben und es wird die andere Partei geben.

Für mich war dies früher kein Thema. Serien, Soap´s all diese Dinge haben mich nie berührt, geschweige denn, ich hätte sie mir angeschaut. Ein klitzekleiner Zufall und ein langweiliger Abend brachten mich vor die Glotze und ein Song, welcher mich nicht mehr los ließ, fesselten mich.

Niemals habe ich im Fernsehen etwas derartiges gesehen. Ich weinte, lachte und war sprachlos mit ihnen. Den sterbenden Menschen hielten nicht nur sie die Hände….nein, auch ich konnte es fühlen.

So sitze ich nun im Auto, mein MP3 Player, den ich gestern am Abend noch zu gedröhnt habe, mit Downloads, schmeisst nur so mit Emotionen um sich und was mach ich?

Mitmenschen, welche im Nachbarauto sitzen, müssen wahrscheinlich schon mehrfach die Notrufnummer angerufen haben, da sie denken, ich würde gerade einen epileptischen Anfall haben.

Mit ganzer Kraft zerschlage ich, mit meinem MITTROMMELN des Taktes, das Lenkrad. Meine Mandeln müssten rein theoretisch zehn Zentimeter aus meinem Rachen schauen, so sehr bemühe ich mich die Töne zu halten und die Höhen zu erreichen, welche mir das Lied vorgibt.

Meine Haare stehen zu Berge, meine Augen füllen sich und ich bin mir sicher….bin einfach zu sensibel für diese Welt.

Mir fallen die Sequenzen ein, zu welchen die Lieder gehören. Ich sehe sie sterben…ich sehe ihre Verletzung der Seele.. ich sehe ihre Traurigkeit und auch den Kampf ums Überleben.

Jeder Tage kann so schön sein, wenn wir uns nur vor Augen halten, dass wir ERLEBEN müssen, um zu FÜHLEN zu können.

Forrest Gump saß auf der Parkbank und erzählte seine Geschichte, sein Leben. Sicher, er war ein kleiner Depp, aber am Ende konnte er Menschen fesseln, sie zum ZUHÖREN bewegen und was das WICHTIGSTE ist….er hatte etwas zu erzählen. Dies sollte unser Lebensmotto sein. Leben, dass wir am Schluss etwas zu erzählen haben. Alles was wir so erleben, erleben wir mit unserem Herzen.

Die Sonne scheint. Sie strahlt in einer Selbstverständlichkeit und wärmt meine Seele.

Mit weit auseinander gespreizten Armen stehe ich auf einem Feld. Der Wind, welcher heut doch ein wenig kühler weht, streift meine Arme. Es ist ein Gefühl von Leichtigkeit und meine Beklemmungen und Ängste nimmt er mit sich…jedenfalls für diesen Moment.

Einmal nur drehen, wütend stampfen und nicht` wie alle raten, laut schreiend umherrennen…nein, innerlich laut schreiend und doch ganz sanft und leise den Moment geniessen…sich eben so einen Song: Story – Greys Anatmony vorstellen und diesen auf den Lippen tragend den Tag in sich aufnehmen, die Sekunden, in welchen die Sonnenstrahlen unsere Haut streicheln, der Wind uns umhüllt und uns die Gegensätzlichkeiten der Natur, unsere Seele und unsere Gefühle zu zeigen…diesen Moment……er ist es…wir können fliegen. Ja, egal wer etwas anderes behauptet!

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