März 2011

on Freitag, 10 Mai 2013. Posted in La Vida

Ich sitze in meinem Auto und bemerkte die blühenden Eisblumen. Wunderschöne und grazile Gebilde, welche sich auf den Scheiben niederlassen, um uns die Sicht zu verklären. Nichts daran empfinde ich als negativ, eher gibt es mir einen Moment zur Besinnung.

Das Gebläse meines Mini´s kommt an seine Leistungsgrenze, um das, was ich gerade noch bewundert habe, in der nächsten Sekunde zu nichte zu machen.

Die Figuren, die Formen zerrinnen in ihr elementares Grundelement....Wasser.

Es ist nicht lange her, da nahm ich mir vor, mein Leben eine neue Wendung zu geben....ihr erinnert euch. Bin immer noch dran und werde es, sicher mit einiger Verspätung, durchziehen.

 

Meine Leistungsgrenze ist erreicht. Ich bemerke eine DAUERGRIPPE, welche sich einfach nicht verabschieden mag, wie der Winter!

Bin kaputt, müde und die simpelsten Sachen ertrage ich nicht mehr.

 

Nun rückt der Montagetermin meines Atelierhauses immer näher. Zappelig, nervös und fast von Sinnen warte ich darauf. Ich hoffe soooo sehr, dass es genau so wird, wie ich es plante, mir wünschte und meine Träume darin Gestalt annehmen.

Während des Wartens kreiseln meine Gedanken über Abschied, Versöhnung, Trennung, Loslassen, Wiederfinden, Fühlen, Lieben, Hassen, Verzweiflung, Machtlosigkeit und ich find einfach keine Worte mehr, hin und her.

Es ist wirklich verrückt in unserer Welt, in meiner kleinen Welt. Harmonie ist für mich das Wichtigste. Ausgeprägt und schon immer von meinen Eltern vorgelebt, wünsche ich mir nichts mehr, wie harmonisch zu leben. Sicher, immer mit einen kleinen KICK, ein bisserl Hoch und Runter, ´Hin und Her, wie auch chaotisch, aber am Ende immer so, dass man die Ruhe findet, bei den Menschen die man liebt.

 

Ein Schwamm.....dieser kommt mir in den Sinn, wenn ich an mich denke. Ausgefrungen...bis auf den letzten Tropfen, wurde mir die Lebensenergie ausgesagt, ausgeprügelt, ausgeklopft.

 

Immer wieder gab es das lebenwichtige NASS in kleinen Tropfen und geringer Dosis, so dass meine Seele nicht ganz vertrocknet.

 

Änderung, Veränderung...beides hängt mit Bewegung zusammen und Bewegung benötigen wir zum Leben.

 

Ja, ja...wenns nur so einfach wäre.

 

Und so ist es wie immer....der Kreis schliesst sich. Es ist wie, wenn man viele Punkte verbindet, um am Ende mit dieser Linie "seinen Kreis" zu schliessen.

 

So werde ich die Punkte abschreiten....erst den EINEN, dann zum NÄCHSTEN und selbst wenn ich zwischendurch mal einen überspringe, ist es wie eine entstehende Delle, die Kreisform wird trotzdem erkennbar sein. Rund ist gut, gefühlt sowieso. 

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