Der Mittwoch im April

on Freitag, 10 Mai 2013. Posted in La Vida

Der Tag rückt näher.

Bald hätte Toni Geburtstag gehabt und gerade in letzter Zeit ist mir sehr oft bewusst geworden, wie sehr ich ihn wirklich vermisse.

Viele Erlebnisse in den letzten 3 Jahren erinnern mich so sehr an ihn, dass es mir wirklich schmerzt und ganz doll weh tut.

Ich habe gehofft und auch gedacht, dass ich mit mir und ihm meinen Frieden gefunden habe und auch, dass ich den perfekten Weg entdeckt habe, damit umzugehen….weit gefehlt.

Es ist nicht nur die verlorene Zeit, welche ich so bereue.

Immer mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass ich einfach nicht loslassen kann.

Immer wieder spüre ich, wie es an meinem Herzen reisst. Wie der stürmische Wind, der an einem Kleidungsstück auf der Wäscheleine zieht. Es zerrt und ruckt, es zieht und flattert, immer kurz vorm Zerreissen.

Abends sitze ich dann da, schlürf einen guten Weißen und je mehr ich in mich gehe, um so mehr werde ich traurig.

Ich glaube wirklich, dass ich es wohl nie vergessen kann. Auch wenn mir bewusst ist, dass ich nichts daran ändern werde, so kann ich mich auch nicht damit abfinden.

Keine Ahnung, wie …was…warum und wieso.

Immer wieder stell ich fest, dass ich mit Menschen so eng verbunden bin, welche solche Grundtendenzen in sich tragen. Immer wieder kann ich es nicht zu lassen, dass egal welche Art von Problemen sie haben, ich sie ihrem Schicksal überlassen soll. Sicher, es wäre der einfachste Weg, aber eben nicht meiner.

Wenn ich liebe, dann muss ich es sagen. Wenn ich liebe, dann muss mich bewegen, was den Anderen bewegt. Wenn ich liebe, dann kann ich nicht tatenlos zusehen und nix unternehmen. Wenn ich liebe, wem ich liebe….. DEN muss ich bewegen.

Unser Leben, es ist das wertvollste Gut, welches wir bekommen können. Nicht nur für uns, nein, auch für die Menschen, die uns wichtig sind, die wir lieben.

Sie machen uns stark, geben uns Hoffnung und Zuversicht.

Sie sind es, die uns mit ihrer Liebe den Weg öffnen, für Träume und Hoffnungen, für Glück und schöne Momente, auch zum Nachdenken und Zweifeln. Durch sie denken wir über uns nach, wir lernen und erfahren.

Jeder von uns soll und kann sich glücklich schätzen, wenn es diese Menschen gibt.

Sicher, ich habe diesen Menschen und ich bin stolz darauf, auch wenn es nicht immer leicht ist, so macht es mich reich, sehr reich.

Danke auf diesen Weg dafür.

Dies alles hätte ich IHM so gern erzählt, ihm den Menschen vorgestellt und ich wäre mir sicher gewesen….er hätte gelächelt.

Die Engel singen, leise und ganz zärtlich.

Denk nicht, ich wäre freigetreten und unter Drogen.

Manche Tage sind anders, als die anderen Tage. Jeder Moment einzigartig, auch wenn er mit Tränen und Sehnsucht einhergeht.

Ihr wisst ja, jede Träne, auch das traurige Tröpfchen, zeigt uns, dass wir leben und damit lieben.

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